Montag, 30. Mai 2011

Es liegt in unserer Natur die Menschen um uns herum zu kritisieren. Wenn sie unsere Wünsche missachten, halten wir sie für respektlos. Wenn sie ihre Kinder nicht beaufsichtigen, schliessen wir daraus das sie als Eltern ungeeignet sind. Wenn wir sie beim Fremdgehen erwischen, gehen wir davon aus das wir ihrer Gründe kennen. Aber was geschieht, wenn wir einen Moment innehalten und über unser eigenes Leben urteilen? Es kann schmerzhaft sein einen Schritt zurück zu tretten und uns selbst zu zusehen. Und sogar noch schmerzhafter wenn uns klar wird das wir nicht die Absicht haben damit aufzuhören. - Desperate Housewives

Und wenn wir jetzt einen Moment davon ausgehen, dass unser Leben nicht von Mord und Totschlag umgeben ist. Nicht auf einer vollkommenen Lüge aufbaut und das Vertrauen in unsere Mitmenschen nicht an Wert verloren hat, wo stehen wir dann? Ich denke, jeder der in einen Welt lebt, in der er nicht leben möchte, muss sich ändern. Nicht seine Mitmenschen, sondern sich. Ändere deine Weltansicht, ändere dein Verhalten gegenüber von Menschen, ändere eine Einstellung zum Leben. Mag sein, es klingt .. ja vollkommen bescheuert, um ehrlich zu sein. Aber wenn nicht du dein Leben änderst, dann muss du dir über eins im klaren sein: Es wird auch niemand anders für dich tun.

Mittwoch, 4. Mai 2011

"[...] dann hörte ich über und hinter uns das Ding-Dong von der Tür des Waffelhauses. »HEILIGE. SCHEISSE. WAS. ZUM. TEUFEL. IST. DENN. HIER. LOS?« Ich schaute zu JP hoch und versuchte das dämliche Grinsen auf meinem Gesicht loszuwerden. »KEUN!« rief JP. »BEWEG DEINEN FETTEN KOREANISCHEN ARSCH NACH DRAUSSEN.« Keun erschien an der Tür und sah auf uns hinunter. JP reif: »ERZÄHLT IHM, WAS IHR GERADE GEMACHT HABT!« »Ähm«, sagte ich. »Wie haben uns geküsst«, sagte der Herzog. »Das finde ich ein bisschen schwul«, sagte Keun. »ICH BIN EIN MÄDCHEN.« »Ja, das weiß ich, aber das ist Tobin auch«, sagte Keun. JP schrie immer noch und schien nicht in der Lage zu sein, seine Stimme zu mäßigen. »BIN ICH DER EINZIGE, DER SICH ECHTE SORGEN MACHT ÜBER DEN ZUSTAND UNSERER GRUPPE? DENKT DENN NIEMAND DARAN, WAS DER GRUPPE GUTTUT?« »Geh und glotz die Cheerleader an«, schlug der Herzog vor. JP sah uns eine Weile an und lächelte dann. »Passt auf, dass ihr nicht aneinander festklebt.« Er dreht sich um und ging wieder ins Haus.

This is John Green!
Ach Gott, ich liebe diesen Mann und ich wäre so unglaublich gerne wie er, aber wie lange habe ich jetzt gebraucht, um mir Zeit für seinen Text zu nehmen? Zu lange.
Ich könnte sogar sagen, es ist seine Geschiche. Seine, oder meine. Keine Ahnung, vielleicht unsere. Die Geschichte von dem berühmten Autor, der nicht so berühmt ist, und einem Mädchen, das nicht so sehr ein Mädchen ist!  Toller Titel, sehr anspruchsvoll und vorallem: individuell. Wenn ich nicht die Verfasserin des Textes wäre, würde ich spätestens hier nicht weiterlesen - tut euch also keinen Zwang an. Nunja, kommen wir zum eigentlichen Thema: JOHN GREEN. Ich habe keine Ahnung weshalb, aber ich bin froh dass. "Soviel zu John Green, nun kommen wir zum Wetter." - nicht. Zu John Green könnte ich eine ganz Menge sagen. Um meine Aussage von gerade eben zu erläutern: Ich habe keine Ahnung, weshalb es nicht andere in seinem Schreibstil soweit gebracht haben, aber ich bin froh, dass immerhin er es geschafft hat. Vermutlich kennt ihr ihn nicht. Ich übertreibe auch, wenn ich sage er sei 'berühmt' (womit ich jetzt nicht andeuten will, dass er es nicht ist. Er ist nicht 'Harry-Potter'-berühmt, aber er ist unter Lesern berühmt. Und mit Leser meine ich keine Zeitungs- oder Zeitschriftenleser, nebenbei bemerkt) übertreibe ich, doch weil ich das immer tue, liegt überhaupt kein Problem vor. Wer John Green einmal gelesen hat, liebt ihn. Wenn ihr etwas von ihm kennt, dass ist es (suprise, suprise) Eine wie Alaska. Dieses Buch kennen viele. Und jetzt eine Nachricht, die euch vielleicht überrachen wird: So unglaublich gut und anders dieses Buch scheint: Es ist nicht das Beste. John Green hat so viel anderes gutes verfasst. Ich habe alles gelesen und nehme mir jetzt nicht einmal die Zeit, zu überlegen welches seiner Bucher denn das Beste war. Denn jedes enthält eine andere Gesichte, einen andere Hintergrund - und doch sind sie alle gleich. So kitschig es jetzt klingt: John Green hat unfassbaren Wiedererkennunswert! Ich liebe sein Buch .. nein, ich sagte doch ich denke nicht darüber nach. Aber der Ausschnitt oben ist aus dem Buch Tage wie diese. Das Buch von drei verschiedenen Autoren geschrieben. Es geht um eine Geschichte und die verschiedenen Sichtweisen, sowie Hintergrundgeschichten, der Charaktere. Den zweiten Part hat John Green übernommen. Und was ihr vielleicht erst später versteht: Der Herzog ist ein Mädchen. Und genau für diese kleine Details, die absolut verrückt und unangebracht sind, liebe ich John Green.